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Der Urtyp G.50 (500cc Einzylinder), der erst Ende 1958 in den Renneinsatz kam, obwohl die zugrunde liegende AJS 7R (350cc) schon 1948-9 erfolgreich Rennen bestritt.  Der Motor leistete anfangs 49 PS bei 7000 t/min. und war im grossen ganzen eine aufgebohrte 7R 'Boy Racer' Maschine, die unter diesem Namen viele erfolgreiche Privatfahrer fand. Das Werk fabrizierte die G.50 bis 1962, nachher befassten sich Colin Seeley und George Beale mit der Weiterentwicklung bis in die 90er Jahre.  Mit windschlüpfriger Verkleidung trifft man die Matchless G.50 auch heute noch an klassischen Rennen an,  zB auf der IoMan oder in Spa-Francorchamps.